| Mo, 06.09.2010 |
Zuger Komitee ist gegen Schwarzpeter- und Nullsummenspiele
Mit der 4. AVIG-Revision hat das nationale Parlament die Arbeitslosenversicherung verschlechtert. Leidtragende sind vor allem ältere und jüngere Arbeitslose.
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Alternative die Grünen |
Ein Teil der Arbeitslosen - insbesondere Personen, die vorher an schlecht bezahlten Arbeitsplätzen angestellt waren - erhält nur noch 1 Jahr statt 1,5 Jahre Arbeitslosengeld. Ausbildungsabgänger und -abgängerinnen, frisch geschiedene oder verwitwete Wiedereinsteigerinnen sowie Personen, die nach einer längeren Krankheit wieder arbeiten können, erhalten nur noch Monate statt 1 Jahr Arbeitslosengeld. Zudem wurde der Zwang, jede Arbeit anzunehmen – auch miserabel bezahlte Arbeit – verstärkt.
Arbeitslose ohne Kinder müssen bis zu einem Monat bis zum ersten Taggeld warten und wiederum ältere Arbeitnehmende erhalten nur noch 1,5 Jahre statt 2 Jahre Arbeitslosengeld. Kantone mit hoher Arbeitslosigkeit dürfen die Bezugsdauer für Taggelder nicht mehr erhöhen. Das Zuger Komitee „Nein zum Avig-Abbau“ ist daher eindeutig gegen die Vorlage des Parlamentes. Es darf nicht sein, dass ein Angriff nach dem anderen auf die soziale Sicherheit erfolgt und die Arbeitnehmenden die Leidtragenden sind. Zudem werden Versicherte mit hohem Einkommen entlastet.
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