Kanton Zug - Samstag, 04.02.2012


Do, 11.03.2010

Symposium Begabung

Vom begabten Kind zur begabenden Schule.

PHZ
(Foto: zvg)

Am Symposium Begabung der PHZ Zug referieren und diskutieren Fachleute u.a. darüber, wodurch sich eine begabungsfördernde Schule auszeichnet, wie sie Kinder anregt und unterstützt und warum die Begabungsspezialisten so wichtig sind in der Schulentwicklung.

In jedem Kind stecken verschiedenste Begabungen. Zu einer guten Lernkultur gehört es, dass jede Schülerin / jeder Schüler anders sein darf und entsprechend der jeweiligen Begabung speziell gefördert wird. Mittlerweile hat die Begabungsförderung in vielen Schulen einen festen Platz eingenommen und die Begabungsspezialisten sind ein fester Bestandteil  im Lehrerteam. Noch ist der Prozess der Entwicklung der Begabungsförderung nicht abgeschlossen.

Das Symposium Begabung an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz
- PHZ Zug bietet Lehrpersonen, (schulischen) Heilpädagog/innen, Schulhausleitenden, Vertreterinnen und Vertretern von Bildungsbehörden und weiteren Interessierten eine ideale Plattform, um über die Zukunft der Begabungsförderung zu diskutieren.

Begabungsförderung – ein Naturrecht aller (begabten) Kinder?
Günter Schmid, Direktor der Sir-Karl-Popper-Schule in Wien, referiert darüber, wie es gelungen ist, eine Schule mit integrierter Begabungsförderung zu entwickeln. In der Sir-Karl-Popper-Schule werden junge Menschen angeregt, konkrete Probleme aufzuwerfen, ihre Bilder über die Welt zu überprüfen, Entscheidungen zu treffen und ihr Handeln in der Gesellschaft einzubetten. Es handelt sich um eine Schule, in der die Haltung der Lehrpersonen geprägt ist von einem Bild einer Schule für alle Schülerinnen und Schüler und einer gelebten Förderung.

Die Tagungsteilnehmenden können Ateliers zu Themen wie „Kinder mit Begabungen – wie verändern sie meinen Unterricht?“ oder „Integrative Begabungsförderung – konkret umgesetzt an den Stadtschulen Zug“ besuchen. Einige Themen beleuchten konkrete Fragen des Unterrichts, in anderen wird miteinander über die eigenen Rollen und die damit verbundenen Aufgaben reflektiert. Oder es wird über die Notwendigkeit diskutiert, sich für gute Rahmenbedingungen einzusetzen, damit die Begabungsförderung zu einem Naturrecht aller Kinder wird.

Willi Stadelmann, Direktor der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz PHZ, zeigt in seinem Referat auf, wodurch sich eine begabungsfördernde Schule auszeichnet, wie sie Kinder anregt und unterstützt und warum die Begabungsspezialisten so wichtig sind in der Schulentwicklung.

(zio.ch / Luc Ulmer)


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