| So, 11.02.2007 |
Schweiz gewinnt Heimturnier
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Schweizer Jubel nach Camichels 1:0 --EQ |
Das Schweizer Eishockey-Nationalteam gewann im dritten Anlauf erstmals das Heimländerturnier in Basel. Die Mannschaft von Ralph Krueger besiegte zum Abschluss Österreich mit 3:1 und beendete damit das Vierländerturner mit dem Punktemaximum.
Den Schlusspunkt zum Sieg setzte Lokalmatador Patric Della Rossa mit einem Schuss ins leere Tor und seinem dritten Turniertreffer.
Für die Schweizer war es der zweite Saisonturniersieg nach dem Erfolg von Mitte Dezember in der Slowakei, als die Mannschaft von Ralph Krueger ebenfalls Österreich und die Slowakei sowie Lettland hinter sich liess. Diesmal siegten die Schweizer vor der Slowakei, Österreich und Deutschland.
Die Zuger Stürmer Duri Camichel und Paul Di Pietro wiesen auch gegen Österreich den Weg zum Sieg. Duri Camichel verwertete in der 5. Minute im ersten Powerplay der Partie ein magistrales Zuspiel von Kloten-Captain Romano Lemm. Es blieb in einem insgesamt mässigen Spiel allerdings der einzige Lichtblick im Schweizer Powerplay. Insgesamt brachten die Schweizer sogar in über 200 Sekunden in doppelter Überzahl keinen Torerfolg zu Stande.
Paul Di Pietro sorgte dann nur 13 Sekunden nach dem Anspiel zum letzten Drittel für den Gamewinner und stellte damit den dritten Sieg an diesem Turnier und den insgesamt fünften des Nationalteams in Folge sicher. Die Schweiz hatte vor Spielbeginn ein Remis nach 60 Minuten für den Turniersieg benötigt. Nationaltrainer Ralph Krueger wechselte zur Spielmitte gegen Österreich noch die Torhüter. Daniel Manzato parierte 14 von 15 Schüssen, ehe er Marco Bührer Platz machte. Der Berner Goalie blieb dann vor 2083 Zuschauern ohne Gegentor und parierte zehn Schüsse.
Bei den bisherigen Austragungen des Basler Vierländerturniers in den Jahren 2003 und 2004 waren die Schweizer über die Ränge 4 und 3 nicht hinaus gekommen. Auch wenn sich die Schweizer nicht übertrieben viel über die Siege gegen die aus der B-Gruppe aufgestiegenen Deutschland und Österreich einbilden können und werden, hinterliess das Auftreten der letztlich auf dem Eis stehenden Mannschaft von Ralph Krueger einen positiven Eindruck. Organisation, Rollenverteilung und Engagement waren unverkennbar. Vorab beim 3:2-Sieg vom Samstag gegen die Slowakei machten diese Trümpfe den Unterschied zu Gunsten der Schweizer aus.
Basel. Vierländerturnier. Samstag: Deutschland - Österreich 4:6 (1:2, 1:2, 2:2). Schweiz - Slowakei 3:2 (1:1, 2:0, 0:1). - Sonntag: Slowakei - Deutschland 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:0) n.P. Schweiz - Österreich 3:1 (1:0, 0:1, 2:0). - Schlussrangliste (je 3 Spiele): 1. Schweiz 9. 2. Slowakei 4. 3. Österreich 3. 4. Deutschland 2.
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