Kanton Zug - Mittwoch, 08.02.2012


Mo, 06.09.2010

Referat von Nationalrätin Natalie Rickli und Podium

Rund 120 Personen folgten am 31. August 2010 der Einladung der SVP Stadt Zug in den Burgbachsaal in Zug.

SVP
(Foto: zvg)

Nach der Begrüssung durch den Präsidenten der SVP Stadt Zug, Dr. Manuel Brandenberg, hielt die junge Zürcher Nationalrätin Natalie Rickli ein mitreissendes Referat über die Frage, ob die Schweiz ihr Jugendstrafrecht verschärfen muss. Anhand konkreter Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit von jugendlichen Gewalttaten forderte die Nationalrätin eine solche Verschärfung, indem sie etwa härtere Strafen für Jugendliche forderte.

Nationalrätin Rickli kritisierte scharf, dass jugendliche Täter auch für schwerere Taten nur mit einem kleinen Verweis bestraft würden. Solche Strafen nähmen die Jugendlichen gar nicht ernst, sie seien lächerlich und untergrüben letztlich den Rechtsstaat, so die Nationalrätin. Frau Nationalrätin Rickli nahm in der Folge auch am zweiten Teil der Veranstaltung teil. Andreas Poncini, Wahlkampfverantwortlicher der SVP Stadt Zug, leitete das Podium mit der Präsidentin des Strafgerichtes, Carole Ziegler, Kandidatin der SVP für das Zuger Obergericht, Manfred Pircher, Fraktionschef der SVP im Grossen Gemeinderat und Kandidat für den  Stadtrat, Nationalrätin Natalie Rickli, Sicherheitsdirektor und Regierungsrat Beat Villiger, CVP, dem Kommandanten der Zuger Polizei, Karl Walker, sowie mit Dr. Beat Bühlmann, Vizepräsident der SVP Stadt Zug und Kantonsratskandidat. Beat Bühlmann, Community Manager der Facebook Community Stopp-der-Gewalt-in-Zug führte anschaulich vor Augen, welche Gewalt- und Vandalenakte sich allein in den letzten beiden Jahren in der Stadt Zug ereignet haben. Strafgerichtspräsidentin Ziegler wies darauf hin, sie wäre froh, wenn die Richter noch mehr Spielraum erhielten, um härtere Strafen auszusprechen. Stadtratskandidat Manfred Pircher hielt fest, es könne nicht sein, dass jemand für eine Parkbusse mehr bezahlen müsse als jemand, der einen anderen zusammenschlage. Nationalrätin Rickli wies auf eine entsprechende Aussage von Beat Villiger, Bern müsse im Sicherheitsbereich noch mehr tun, darauf hin, dass Beat Villiger dafür sorgen solle, dass die Mitte-Parteien in Bern mit der SVP stimmten, um endlichOrdnung ins Asylwesen der Schweiz zu bringen. Der Kommandant der Zuger Polizei, Karl Halter, führte den Anwesenden den Zusammenhang zwischen Polizeipräsenz und mehr personellen Mitteln für die Zuger Polizei vor Augen. Nach dem von Andreas Poncini kompetent geführten und lebhaften Podium durften sich die rund 120 Anwesenden an einem von der SVP Stadt Zug offerierten Apéro riche verköstigen, und es gab noch die eine oder andere Gelegenheit, mit der Referentin, Nationalrätin Natalie Rickli, und den Teilnehmern des Podiums ins Gespräch zu kommen.



(zio.ch / Dr. Manuel Brandenberg)


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