| Fr, 19.03.2010 |
Postulat der CVP betreffend Einführung einer Notfallpraxis
Vorstoss für eine Verbesserung der Notfallsituation im Kanton Zug.
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CVP |
Mit einer spitalassoziierten Notfallpraxis wird:
-für die Patienten eine schnellere, optimale und kostengünstige Versorgung gewährleistet;
-die Spital-Notfallstation von leichteren Notfällen entlastet;
-den notfalldienstpflichtigen Hausärztinnen und –ärzten eine Alternative zum herkömmlichen Notfalldienst geboten (sie werden dabei entlastet);
-die ungebremste Kostensteigerung im Gesundheitswesen gebremst, weil nicht die ganze Notfallinfrastruktur, die primär für Schwerkranke ausgelegt ist, belastet wird.
In vielen Gebieten der Schweiz sind Reformen des ärztlichen Notfalldienstes geplant, im Gang oder bereits umgesetzt. Bis heute haben ca. 30 Spitäler oder Bezirke ihren Notfalldienst aus obgenannten Gründen neu organisiert.
Wir ersuchen den Regierungsrat, eine Verbesserung der Notfallsituation im Kanton Zug zusammen mit allen Beteiligten umgehend an die Hand zu nehmen und umzusetzen. Das Badener Modell könnte auch zu einem „Zuger Modell“ werden, weil die Versorgungsregion, die Bevölkerungszahlen und die Anzahl notfalldienstleistender Hausärztinnen und -ärzte vergleichbar sind.
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