| Fr, 05.02.2010 |
Mitteilung des SC Frosch Ägeri
Der SC Frosch Ägeri informiert am 05. Februar 2010 über aktuelle Ereignisse.
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SC Frosch |
WNWL: Frosch-Girls mit zweitem Sieg im zweiten Spiel
Nachdem das Damenteam mit einem lockeren Sieg gegen Winterthur 2 in die Saison gestartet war, wurde das Team von Rafal Wocik gegen Genf bedeutend mehr gefordert.
Vor allem das körperbetonte Spiel der Gäste aus der Westschweiz machte den Fröschen zu schaffen. Doch Ägeri liess sich davon nicht verrückt machen und konzentrierte sich auf die eigenen Stärken. Nach dem ersten Viertel lagen die Ägererinnen verdient mit 3:0 in Front. Eine Führung, welche sie bis zum Schluss nicht mehr aus den Händen geben sollte. Aber es war bis zur letzten Sekunde ein hartes Stück Arbeit. Die Genferinnen liessen nie locker und glaubten jederzeit an ihre Chance.
Bei Ägeri wusste Muriel Quiquerez mit fünf Toren zu überzeugen. Wie schon im ersten Spiel und wohl auch für den Rest der Saison ist im Tor der Frösche Job-Rotation angesagt. Diesmal teilten sich Carol Flückiger, Sarah Iten und Jill Kramer die Arbeit.
SC Frosch Ägeri : Genéve Natation 1885 13:10 (3:0, 4:5, 4:2, 2:3) Spielort: Hallenbad Zürich Leimbach
Ägeri: 1 Flückiger Carol; 2 Iten Sarah; 4 Köster Sarah (3); 5 Müller Rebecca; 8 Müller Fabienne (2); 10 Quiquerez Muriel (5); 11 Müller Petra (2); 12 Kramer Jill (1)
Nächstes Spiel: SC Frosch Ägeri : SC Winterthur 1 Donnerstag 4. März 2010, 20:45 Hallenbad Leimbach
NWL: Diszipliniertes Ägeri bringt die ersten Punkte ins Trockene
Die Ägerer Wasserballer sind gut in die neue Saison gestartet. Beim ersten NWL-Wochenende in Genf schlugen die Frösche den Gastgeber deutlich mit 16:9. Im zweiten Spiel am Sonntag mussten sich die Ägerer dem Vize Meister Lugano mit 16:10 beugen.
Die richtige Taktik und Disziplin als Schlüssel zum Erfolg
Das erste Meisterschaftsspiel der Frösche war zugleich der Einstand für Ägeri Trainer Ferenc Elias in einem Ernstkampf. Ob er deshalb besonders nervös gewesen sei, verneint Elias jedoch: „Ich habe mich gut auf dieses Spiel vorbereitet und hatte eine klare Taktik im Kopf“.
Mit einer Zonendeckung auf der Linken Angriffsseite der Genfer und einer Manndeckung auf die torgefährlichen Ausländer, sollte den Westschweizern der Schneid abgekauft werden. Die Gastgeber versuchten mit einer harten Gangart die Zentralschweizer einzuschüchtern. Doch Ägeri Trainer Elias hat seine Mannschaft gut auf diese Spielweise der Platzherren vorbereitet. Elias: „Ich habe den Spielern gesagt, dass wir, egal was passiert, die Nerven behalten müssen“. Die Vorahnung Elias’ traf ein und die Frösche mussten für diesen Sieg einiges Einstecken. Vieles verlief am Rande der Legalität. Ruedi Hegglin musste bei Spielmitte mit einer Platzwunde am Kopf kurz gepflegt werden. Doch die Frösche nahmen das kalte Klima aus der Innerschweiz mit ins Spiel und behielten kühlen Kopf.
Nach einem Kopf an Kopf rennen im ersten und zweiten Viertel, konnten die Ägerer im dritten Abschnitt die Vorentscheidung herbeiführen. Mit sechs persönlichen Treffern stand Gergely Fülöp wieder einmal am Ursprung des Erfolgs. Im Tor sorgte der nach einer Knieverletzung rechtzeitig wieder fit gewordene Hannes Iten mit starken Paraden für den nötigen Rückhalt.
Abgeklärtes Lugano für Ägeri eine Nummer zu gross
Gegen Lugano hielten die Frösche als klarer Aussenseiter zu Beginn gut mit. Ägeri war darauf bedacht, immer mit einem Mann abzusichern, um dem schwimmerisch stärkeren Gegner keine Konterchancen zu gewähren. Trotzdem gingen die Tessiner nach einem schnellen Gegenstoss mit einer 5:2 Führung in die erste Pause. Mit einer besseren Chancenauswertung hätte es zu diesem Zeitpunkt aber auch 4:4 unentschieden stehen können. Stattdessen nutzten die abgeklärten Tessiner ihre Chancen zur klaren Führung. Doch die Frösche hielten dagegen und liessen den Gegner nie mehr als drei Tore davon ziehen. Auch Ersatztorhüter Michael Kern, der den Vorzug vor Stammkeeper Hannes Iten erhielt, konnte einige Abschlussversuche der Luganesi vereiteln. Doch wie schwierig es ist, die herausragenden Einzelspieler in den Reihen der Luganesi zu kontrollieren, zeigte sich in der Folge. Trotz einer Zonendeckung konnte sich Umberto Marino auf der Centerposition immer wieder durchsetzen. Ab dem dritten Viertel kamen auch die körperlichen Vorteile des Vize-Meisters, welche auch im Winter in einem geheizten und überdachten 50m Becken trainieren können, immer deutlicher zur Geltung. So wuchs der Vorsprung bis zum Schluss auf 6 Tore an.
Doch der SC Frosch Ägeri verliess das Wasser erhobenen Hauptes. Lugano war in allen Belangen einen Tick besser, die erste Saisonniederlage daher die logische Folge.
SC Frosch Ägeri : Genf 16:9 (4:4, 4:2, 4:1, 4:2)
Spielort: Genf, Les Vernets
Schiedsrichter: Platen, Kronenberg
Ägeri: 1 Michael Kern, 2 Kevin Müller, 3 Peter Szlaterics (3), 4 Ralf Flückiger (1), 5 Ruedi Hegglin (1), 6 Gergely Fülöp (7), 7 Yannick Blattmann (1), 8 Charly Kramer, 9 Mark Zumbühl (1), 10 Marco Ziegler, 11 Marc Iten, 12 Lorenzo Valeo, 13 Robert Vigh (2)
SN Lugano : SC Frosch Ägeri 16:10 (5:2, 4:4, 2:2, 5:2)
Spielort: Genf, Les Vernets
Ägeri: 1 Michael Kern, 2 Kevin Müller, 3 Peter Szlaterics (1), 4 Ralf Flückiger (2), 5 Ruedi Hegglin (1), 6 Gergely Fülöp (1), 7 Yannick Blattmann, 8 Charly Kramer, 9 Mark Zumbühl (1), 10 Marco Ziegler, 11 Marc Iten, 12 Lorenzo Valeo, 13 Robert Vigh (4)
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