| Fr, 29.01.2010 |
Mitteilung des SC Frosch Ägeri
Der SC Frosch Ägeri informiert am 29. Januar 2010 über aktuelle Ereignisse.
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SC Frosch |
Am 30. und 31. Januar 2010 fällt in Genf der Startschuss zur neuen Wasserballmeisterschaft. Erstmals unter dem Namen NWL kämpfen die Ägerer Wasserballer am Samstag gegen Gastgeber Genf und am Sonntag gegen Vizemeister Lugano um die ersten Punkte. Auch beim Modus hat sich einiges getan: Die Meisterschaft ist auf sechs Teilnehmer geschrumpft. Prominenter Absteiger ist der zweifache Schweizermeister und Cupsieger SC Schaffhausen. Dafür treffen die Teams bis zu den Playoffs neu je viermal aufeinander.
Im Interview äussert sich der neue Trainier der Frösche, Ferenc Elias, zur bevorstehenden Meisterschaft:
Die Startformation ist mit 3 Ausländern und 4 routinierten Schweizern gut besetzt. Das Kader ist aber schmal. Auf der Bank sitzen unerfahrene Nachwuchspieler. Wie beurteilst du die Ausgangslage?
Ferenc Elias: Gegen die Top-Teams Kreuzlingen und Lugano wird es sicher schwierig das Tempo über die ganze Spieldauer mitgehen zu können. Problematisch könnte die Personalsituation auch in der Verteidigung werden. Besonders wenn wir einen Spieler wegen drei persönlichen Ausschlüssen verlieren. Stammspieler können wir nicht adäquat ersetzten. Deshalb lege ich grossen Wert auf die Disziplin während dem Spiel. Wir können und dürfen uns verbale Ausraster gegen Schiedsrichter oder Gegenspieler nicht leisten.
Vieles hängt also von den Stammspielern ab. Sie werden zwangsläufig viel Einsatzzeit erhalten. Wie gut ist die körperliche Verfassung?
Ferenc Elias: Die Spieler sind soweit in einer guten Verfassung. Wir haben im Herbst hart gearbeitet und sind absolut im Soll. Wir müssen aber weiterhin fleissig sein, damit wir im Verlauf der Saison nicht nachlassen.
Die jungen Spieler müssen zwangsläufig mehr eingesetzt werden. Junge Spieler fördern und trotzdem vorne mitspielen. Wie passt das zusammen?
Ferenc Elias: Das schmale Kader lässt uns gar keine andere Wahl. Die jungen Spieler werden viel Einsatzzeit erhalten. Doch ich bin sehr zuversichtlich. Vor allem Yannick Blattmann und Lorenzo Valeo haben grosse Fortschritte gemacht. Sie können auch auf NWL-Niveau durchaus mithalten.
Im Vergleich zum Vorjahr hat das Kader an Qualität dazugewonnen. Peter Szlaterics ist eine grosse Verstärkung. Mark Zumbühl hat sich von seiner langen Verletzungspause gut erholt. Was ist deine Zielsetzung?
Ferenc Elias: Wir sind im Angriff sehr gut besetzt. Mit Fülöp, Szlaterics und Zumbühl wissen wir drei hervorragende Distanzschützen in unseren Reihen. Auch Rober Vigh ist ein sehr torgefährlicher Spieler. Da muss sich jeder Gegner gut überlegen, wie er gegen uns spielen will. In der Defensive müssen wir uns noch verbessern, aber daran arbeiten wir. Der Play-off Halbfinal ist aus meiner Sicht ein realistisches Ziel.
Am kommenden Wochenende startet die Meisterschaft mit einem Turnier in Genf. Der Gastgeber ist euer erster Gegner. Am Schluefweg-Cup habt ihr gegen Genf klar gewonnen. Sind die ersten Punkte also schon im Trockenen?
Ferenc Elias: Nein, nein, ganz sicher nicht. Wir sind auch keineswegs zu favorisieren. Mit Genf und Horgen liegen wir auf Augenhöhe. Horgen tritt mit einer sehr jungen und unerfahrenen Mannschaft an. Ich erwarte gegen diese zwei Gegner spannende Spiele die uns alles abverlangen werden.
Am Sonntag erwartet euch Lugano, der Vize-Meister. Ein schwerer Brocken, oder?
Ferenc Elias: Kreuzlingen und Lugano sind der Konkurrenz auch in diesem Jahr eine Nasenlänge voraus. Aber wir werden alles daran setzten, einen guten Match zu zeigen. Die Tessiner erhalten von uns keine Geschenke.
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