Cham - Mittwoch, 08.02.2012


Mi, 25.08.2010

Mitteilung der Gemeinde Cham

Die Gemeinde Cham informiert am 25. August 2010 über aktuelle Ereignisse.

Gemeinde Cham
(Foto: zvg)

6-Spur-Ausbau der A4: Gemeinderat Cham befürwortet den Bau des Kleintierkorridors (Städtlerwald-Brücke)
Der Gemeinderat Cham unterstützt den Antrag des Regierungsrates, dass  gleichzeitig mit dem vom Bund zu bauenden Fuss- und Radweg auch der im  kantonalen Richtplan eingetragene Vernetzungskorridor für Kleintiere erstellt wird. Am Donnerstag 26. August 2010 wird der Kantonsrat über den entsprechenden Projektkredit für die Städtlerwald-Brücke in Cham beschliessen.

Die Autobahn wurde in den 70er Jahren erstellt. Als grosser Nachteil besteht bis heute die Zerschneidung des Landschaftsraumes, die mangelnde Einbettung der Autobahn in das Landschaftsbild sowie die Trennung der Ortsteile und Naherholungsgebiete. Naturschützerische, landschaftspflegerische oder ökologische Anliegen waren in den 60er Jahren, als die Autobahn projektiert wurde, noch kein Thema. Es ist nicht verwunderlich, dass die Mängel heute gut wahrnehmbar sind und von einem grossen Teil der Bevölkerung nicht mehr akzeptiert werden. Sie sind daher soweit möglich zu beheben.

Für den Gemeinderat Cham steht unter anderem folgendes Anliegen im Vordergrund: Kleinräumige ökologische Vernetzung im Bereich des Städtlerwaldes über die Blegi entsprechend dem kantonalen Richtplan. Damit soll die Funktion des Städtlerwaldes als Lebensraum für Flora und Fauna erhalten bleiben. Der Städtlerwald erfüllt eine wichtige Funktion für die Naherholung. Ein Miteinander von Naturraum und Naherholung soll erlebbar werden. Die kleinräumige ökologische Vernetzung über die Autobahn ist dazu unabdingbar. Mit der kleinräumigen Vernetzung wird ein sichtbares Zeichen zu Gunsten der Umwelt gesetzt. Besonders die Brückenbreite mit 18.00 m wird vom Gemeinderat sehr begrüsst. Als gemeinsames Bauwerk für den Langsamverkehr wie für die Vernetzung entsteht ein Bauwerk mit vielen Qualitäten. Es ist zweck- und verhältnismässig ausgelegt und berücksichtigt optimal die vielfältigen Ansprüche. Das Bauwerk integriert sich in die Landschaft und stellt gestalterisch ein markantes, aber ästhetisch befriedigendes Bauwerk im Verzweigungsbereich Blegi dar. Mit einer Nutzbreite von 18.00 m können die vielfältigen Ansprüche an das Bauwerk sowohl bezüglich dem Langsamverkehr wie der ökologischen Vernetzung erfüllt werden. Die Bauwerkslänge von rund 115 m rechtfertigt die Nutzbreite von 18.00 m, damit auch Kleinsäuger den Übergang nutzen.(zio.ch / Martin Mengis)


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