Kanton Zug - Mittwoch, 08.02.2012


Do, 22.07.2010

Mitteilung der FDP

FDP kritisiert mangelnde Voraussicht von Regierungsrätin Weichelt.

FDP
(Foto: zvg)

Die Zuger Regierungsrätin Weichelt gestand gegenüber dem Kantonalen Seniorenverband ein, dass sie über keine Strategie in der Alterspolitik verfügt. Ein Defizit, das die FDP Zug bereits vor einiger Zeit erkannt hat. Die Demographie zeigt, dass die zunehmende Überalterung uns vor grosse Herausforderungen stellt. Eine weitsichtige Alterspolitik ist daher zwingend notwendig. Die FDP hat vorausschauend mit Top60 ein eigenes Kompetenzzentrum für eine freisinnige und nachhaltige Alterspolitik aufgebaut, die wesentlich auf Selbstverantwortung aufbaut.

Das Eingeständnis von Regierungsrätin Weichelt zeugt von einer mangelnden Voraussicht. Dabei ist die Thematik schon längst bekannt. Eine zunehmende Überalterung der Bevölkerung, verursacht durch die geburtenstarken Jahrgänge, der sogenannten Babyboomer und die darauffolgende zunehmend geburtenschwache Generation, stellt unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren vor grosse Herausforderungen:

• Die älter werdende Generation will aktiv in den Alltag eigebunden bleiben und bleibt länger aktiv
• Es wird in der Schweiz an Schweizer Arbeitskräften mangeln
• Der Fortbestand unserer Sozialwerke ist gefährdet, wenige Junge finanzieren viele Alte
• Es fehlt schon heute an Raum für betreutes Wohnen für den Mittelstand
• Es mangelt bereits jetzt an Pflegepersonal für die Altersbetreuung
• In der Medizin und Pflege sind neue Konzepte zu entwickeln
• Neue Dienstleistungen für älter werdende Menschen werden sich rasant entwickeln
• Bestehende Infrastruktur müssen umgenutzt werden (Alter Spital, Schulhäuser etc.)

Die älter werdende Generation braucht eine politische Stimme, damit nachhaltige Lösungen möglich sind. FDP Präsident Andreas Kleeb: "Alterspolitik ist primär gemeindlich orientiert. Umso wichtiger ist es, dass der Kanton hier eine gemeinsame Strategie und Richtlinien mit den Gemeinden erarbeitet. Hier hat Frau Weichelt fahrlässig die Zügel schleifen lassen. Es ist fünf vor zwölf, um die Weichen in der Alterspolitik noch rechtzeitig zu stellen." Weiter meint Kleeb: "Alle verpassten Massnahmen werden in einer Pflästerlipolitik enden." Die FDP beschäftigt sich seit einiger Zeit mit diesen Herausforderungen und will das verhindern. Sie hat aus diesem Grund die FDP Sektion Top60 ins Leben gerufen. Sie ist ein Kompetenzzentrum innerhalb der FDP Kanton Zug für Fragen zur Alterspolitik. Andreas Kleeb: "Die FDP sucht aktiv das Gespräch mit der älter werdenden Generation.“(zio.ch / Andreas Kleeb)

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