Stadt Zug - Freitag, 03.09.2010


Mo, 01.02.2010

Mitteilung der Alternative Stadt Zug

Die Alternative Stadt Zug lanciert die Volksinitiative „ 2000 Watt für Stadt Zug“.

Alternative Stadt Zug
(Foto: zvg)

Die Alternative hat die 2000-Watt-Gesellschaft bereits letztes Jahr als Jahresprogramm beschlossen. Seitdem setzte sich eine Arbeitsgruppe intensiv mit der Thematik auseinander und organisierte verschiedene öffentliche Veranstaltungen dazu, wie etwa "Mobilität ohne Strassenbau?Bausteine einer Nachhaltigen Mobilität" und „die 2000-Watt-Gesellschaft ist keine Utopie, sondern ein visionäres Ziel!“

Zur Zielsetzung 2000-Watt-Gesellschaft haben sich mitunter bereits die Städte Zürich, Basel, Genf, St. Gallen, Schaffhausen und Baden bekannt. Entsprechende Massnahmen in den Bereichen Planung, Bau, Mobilität oder Energieeffizienz sind dort bereits angelaufen.

Der Energieverbrauch heute
In den 1960er Jahren entsprach der durchschnittliche Energieverbrauch pro Kopf in der Schweiz einer Dauerleistung von 2000 Watt pro Jahr. Heute verbraucht jeder Mensch im weltweiten Durchschnitt rund 2200 Watt oder jährlich 19`300 kWh Primärenergie. In der Schweiz sind es 6300 Watt(55`000 kWh pro Jahr), in anderen Ländern gar noch mehr -in Entwicklungsländer dagegen viel weniger.

Dieser Anstieg des Energieverbrauches ist angesichts der beschränkten, nicht erneuerbaren Energieträger (Erdöl, Erdgas, Kohle, Uran) und der durch Verbrennung fossiler Reserven entstehenden Treibhausgase nicht mehr tragbar. Der Zusammenhang zwischen Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen und Klimaerwärmung ist hinlänglich bekannt. Die bereits eingetretenen und weiter zu erwartenden negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft sind kaum zu verkraften.

Wir werden daher Organisationen, Parteien und diverse andere Zuger AkteurInnen einladen, unsere Initiative mitzutragen und somit die Zielsetzung einer 2000-Watt-Gesellschaft zu unterstützen.
(zio.ch / Rupan Sivaganesa)


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