Baar - Mittwoch, 08.02.2012


Di, 06.07.2010

Mitteilung der Alternative – Die Grünen Baar

Gemeinsam in die Gemeinderatswahlen – eigene Liste für den Kantonsrat.

Alternative Grünen
(Foto: zvg)

PD. Die Alternative – die Grünen Baar hat sich an ihrer ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 5. Juli nochmals mit den bevorstehenden Wahlen befasst. Dies wurde nötig, nachdem bei der Ausgestaltung der gemeinsamen Liste für den Gemeinderat Differenzen mit der SP Baar auftauchten. Die Alternative – die Grünen Baar hat deswegen nochmals eine Gesamtbetrachtung aller drei Wahlen in der Gemeinde (Gemeinderat, Kantonsrat, Rechnungsprüfungskommission) vorgenommen.

Für die Alternative – die Grünen Baar ist die gleichberechtigte Partnerschaft mit der SP Baar auf der Gemeinderatsliste zentral. Beide Partner sollen die gleiche faire Chance auf Sitze im Gemeinderat haben. Die SP-Nomination, zwei Personen kumuliert aufgeführt, widerspricht dem Grundsatz der Gleichberechtigung. Damit hat die SP Chancen auf zwei Mandate, während die Alternative – die Grünen Baar das Risiko eingeht, leer auszugehen.  Die Alternative – die Grünen Baar hat sich trotz dieser Ausgangslage für die gemeinsame Gemeinderatsliste entschieden. Es ist für die Zukunft unserer Gemeinde von grösster Wichtigkeit, dass soziale und ökologische Themen im Gemeinderat direkt vertreten sind. Gerade die letzten Abstimmungen (Tangente Zug, Zweispurausbau Leihgasse) haben gezeigt, dass die Mehrheit der Baarerinnen und Baarer ökologischen Anliegen gegenüber sehr offen ist. Eine Verzettelung der grünen und sozialen Kräfte in unserer Gemeinde würde nur den bürgerlichen Parteien nützen. Die Alternative – die Grünen Baar haben mit Kantonsrätin Berty Zeiter und Elena Tafur König zwei kompetente Frauen für den Gemeinderat nominiert, die konstruktiv und kollegial in der Baarer Exekutive mitarbeiten wollen.

Im Kantonsrat politisieren Alternative – die Grünen sowie SP eigenständig. Beide Fraktionen haben in der letzten Zeit diese Eigenständigkeit auch betont. Im Parlament prallen die unterschiedlichen Meinungen aus allen Parteien aufeinander; diese werden für die Wählerinnen und Wähler sichtbar. Aus diesem Grund, aber auch als Ausgleich für die fehlende Chancengleichheit bei den Gemeinderatswahlen hat sich die Alternative–die Grünen Baar entschieden, mit einer eigenen Liste (Alternative-die Grünen Baar und Junge Alternative) in die Kantonsratswahlen zu steigen, wie ihre Vorgängerpartei dies in der Vergangenheit in Baar auch schon gemacht hatte. Und dies in Analogie zur Stadt Zug, wo eine gemeinsame Liste für die Exekutive und getrennte Listen für die Legislative die Regel sind. Die Wählerinnen und Wähler in Baar sollen die Möglichkeit haben, auf einer grünen Liste Frauen und Männer mit einem sozialen, aber auch klar grünen Profil zu wählen.

Die Alternative – die Grünen Baar unterstützt den SP-Vertreter in der Rechnungsprüfungskommission RPK. Die Namen der Kandidierenden für die Kantonsratsliste Alternative-die Grünen Baar und Junge Alternative finden sich in der Beilage.
Anna Lustenberger, Parteipräsidentin

Für Rückfragen steht der Sprecher der Alternativen Wahlkampagne, Hanspeter Uster, am Dienstag bis 9.30h und ab 14.30h unter 077 439 58 03 zur Verfügung.
(zio.ch / Anna Lustenberger)

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