| Mo, 29.08.2011 |
Kanton Zug ist erfreut über den Bahnausbau am Zugersee
Die von den SBB vorgelegten Doppelspurausbauten werden vom Kanton Zug begrüsst.
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Kanton Zug |
Die damit verbundenen Auswirkungen auf den Zugsverkehr sind verkraftbar und dank der konzentrierten Bauweise am östlichen Zugersee von beschränkter Dauer. Die SBB haben die betroffenen Kantons- und Gemeindebehörden frühzeitig über die nötigen Bauvorhaben im Zusammenhang mit der Eröffnung des Gotthardbasistunnels informiert. Die SBB setzen dabei auf eine konzentrierte Bauweise am östlichen Zugersee.
Weniger einspurige Bahnstrecken im Kanton Zug
Mit den vorgesehenen Projekten wird die Bahninfrastruktur rund um den Zugersee leistungsfähiger. Dadurch wird die Fahrplanstabilität erhöht und es entsteht ein grösserer Spielraum bei der Gestaltung des künftigen Fahrplans. Positiv ist insbesondere die Erstellung der Doppelspur zwischen Freudenberg und Rotkreuz.
Umleitungskonzept wird gestützt
Das von den SBB vorgelegte Betriebskonzept mit einer zweijährigen Totalsperre zwischen Zug Oberwil und Arth-Goldau wird vom Kanton Zug gestützt. Als Negativpunkt muss der Bahnersatzbetrieb zwischen Zug und Arth-Goldau akzeptiert werden. SBB und Kanton setzen sich für einen gut funktionierenden Bahnersatzbetrieb ein. Finanzierung erfolgt durch die SBB bzw. den Bund Für die Neubauten und die Substanzerhaltung zwischen Zug Oberwil und Arth-Goldau, wovon rund 60 Objekte entlang der Strecke betroffen sind, haben Bund und SBB die notwendige Finanzierung von rund 230 Mio. Franken gewährleistet. Sie haben deshalb den Zuger Behörden mitgeteilt, dass für ihre Bauvorhaben eine Beteiligung von Kanton und Gemeinden an deren Kosten nicht vorgesehen ist.
Anpassung des kantonalen Richtplans nötig
Der Ausbau der Doppelspur nördlich von Walchwil bedarf einer vorgängigen Anpassung des kantonalen Richtplans durch den Kantonsrat. Die Baudirektion wird dazu im Oktober eine öffentliche Orientierungsveranstaltung im Rahmen der Mitwirkung in Walchwil durchführen.
Vorprojekt startet im Herbst 2011
Die SBB werden - parallel zur Richtplananpassung - nun im Herbst 2011 ihre Planungsstudien in einem Vorprojekt konkretisieren. Vorher haben alle betroffenen Kantone nochmals die Möglichkeit, im Rahmen einer "Werkstatt" ihre Detailanliegen einzubringen.
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