Stadt Zug - Dienstag, 07.02.2012


Fr, 09.02.2007

Interpellation: "Dicke Luft im Klassenzimmer"

In neueren Schulbauten ohne Lüftungsanlagen ist fast immer zu viel Kohlendioxid in der Luft.

Interpellation
(Foto: zvg)

Bei hoher Kohlendioxid-Konzentration treten Müdigkeit, Kopfschmerzen, Atembeschwerden oder auch Augenreizungen auf. Und das Risiko, sich mit über die Luft verbreiteten Krankheiten anzustecken, steigt.

Das Problem zeigt sich besonders an Schulen, die in den letzten 15 Jahren erstellt wurden. (siehe K-Tipp Nr.1 vom 17.Januar 2007)

Der Kanton Aargau liess Messungen in seinen Schulhäusern durchführen. Die Resultate geben zu denken und zeigen Handlungsbedarf. Leider stehen in diesem Artikel keine näheren Angaben zur Situation im Kanton, bzw. Stadt Zug.

Wir bitten nun den Stadtrat uns folgende Fragen schriftlich zu beantworten:


1. Wie viele Schulbauten ohne Lüftungsanlagen gibt es in der Stadt Zug (erbaut in den letzten 15 Jahren)?

2. Wie hoch sind die CO2 Belastungen in diesen Schulräumen?

3. Welche Massnahmen werden getroffen um zu hohe CO2-Belastungen zu eliminieren.

Ich danke dem Stadtrat für die baldige Beantwortung unserer Fragen.



Vroni Straub-Müller



(zio.ch / Alternative Fraktion)


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