| Fr, 23.02.2007 |
Gold für Italien und Finnland im Team-Sprint
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Sprint-WM im Sapporo Dome --EQ |
Im Teamsprint der Langläufer blieb die Schweiz sowohl bei den Männern wie bei den Frauen chancenlos. Christoph Eigenmann/Remo Fischer als 8. und Seraina Mischol/Laurence Rochat als 7. ihres Halbfinals schieden aus.
Der Beginn war in beiden Ausscheidungen für die beiden Schweizer Duos ähnlich, denn sie hielten bis zur halben Distanz der je drei Runden pro Athlet mit. Dann reichten bei den Männern die Kräfte nicht mehr, um mit einer Klassierung unter den fünf besten Teams in den Final vorzustossen. Ihm sei der Atem ausgegangen, meinte Christoph Eigenmann, dessen Spekulation am Donnerstag im Einzelsprint mit einem ohne Gleitwachs behandelten Ski nicht aufgegangen war. Der Toggenburger fand zudem mit dem tiefen Schnee nicht jene Verhältnisse vor, bei denen er glänzen kann. Die Frauen konnten nach einem Sturz von Rochat, die in der Zielkurve der vierten Runde zu Fall kam, den eingehandelten Rückstand nicht mehr wettmachen.
Im Final der Männer musste die Jury den Zielfilm konsultieren, um die Sieger zu ermitteln. Um wenige Zentimeter fiel der Entscheid zugunsten der Italiener Cristian Zorzi und Renato Pasini, welche die Russen Nikolai Morilow und Wassili Rotschew um wenige Zentimeter hinter sich liessen. Pasini war am Donnerstag im Einzelsprint disqualifiziert worden, weil er in der klassichen Technik einige Skatingschritte gemacht haben soll. Dritte wurden die Tschechen Milan Sperl/Dusan Kozisek.
Bei den Frauen fiel der Entscheid eindeutiger aus. Virpi Kuitunen liess auf den letzten Metern Claudia Künzel deutlich hinter sich. Finnlands Gold wurde durch Riitta Lisa Roponen vervollständigt, für Deutschland stand als zweite Athletin Evi Sachenbacher im Einsatz. Für Norwegen hatte Marit Björgen schon auf der Gegengeraden abreissen lassen müssen. Ihre Partnerin Astrid Jacobsen, am Donnerstag Siegerin des Sprints, blickt wie Kuitunen bereits auf den zweiten Medaillengewinn innert 24 Stunden zurück.
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