| Mi, 07.04.2010 |
Erfreuliches Jahresergebnis der Einwohnergemeinde Oberägeri
Das Budget für das Jahr 2009 sah einen Mehrertrag von rund 230 000 Franken vor. Nun fällt der Mehrertrag um rund 5,9 Millionen Franken höher aus.
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Gemeinde Oberägeri |
Der Überschuss ist vor allem auf erhöhte, aber nicht berechenbare Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern von rund 4,9 Mio. Franken zurückzuführen. Bei den übrigen Steuerarten betragen die Mehreinnahmen rund 1,4 Mio. Franken. Die Grundstückgewinnsteuererträge sind jedoch nicht nachhaltig. Zudem werden bei den übrigen Steuerarten in Zukunft tiefere Erträge erwartet.
Kosten im Griff
Auf der Aufwandseite darf die Rechnung 2009 im Vergleich zum Budget als recht präzise „Punktlandung“ bezeichnet werden. Der tatsächliche Aufwand weicht nur gerade um 1,1 Mio. Franken vom budgetierten Plan ab - dies bei einem Gesamtaufwand von 31 Millionen Franken. Der höhere Mehraufwand ergab sich bei den Kosten für Sonderschulungen, für wirtschaftliche Sozialhilfe sowie bei den Investitionsbeiträgen an die Sanierung des Betagtenzentrums Breiten. Die zweckgebundenen Ausgaben können nicht beeinflusst werden.
Verwendung des Ertragsüberschusses
Der Gemeinderat schlägt vor, den Ertragsüberschuss wie folgt zu verwenden: 6,1 Millionen Franken Rückstellungen für zukünftige Investitionen 50`000 Franken für Hilfsprojekte im Inland
Der Restbetrag von rund 12`000 Franken wird dem freien Eigenkapital zugewiesen.
Die weitere Entwicklung
Für das laufende Jahr wird mit einem Mehraufwand von rund 2 Millionen Franken wie budgetiert gerechnet. Der Gemeinderat wird sich im Herbst 2010 anlässlich der Budgetierung Gedanken machen, ob der Steuerfussrabatt von 8 Punkten unverändert beibehalten werden kann.
Dabei wird er die aktuelle Wirtschaftslage sowie die Auswirkungen der Steuergesetzrevision in seine Beurteilung miteinbeziehen. Für das Jahr 2011 ist damit zu rechnen, dass die Einwohnergemeinde Oberägeri weiterhin nicht berechtigt sein wird, einen Betrag aus dem kantonalen Finanzausgleich zu beziehen.
Das Ergebnis für das Jahr 2009 in Kürze
-Aufwand: 35,0 Millionen Franken
-Ertrag: 41,2 Millionen Franken
-Nettoinvestitionen: 377`000 Franken
-Steuererträge: 31,9 Millionen Franken
-Überschuss: 6,1 Millionen Franken
-Anteil aus dem kantonalen Finanzausgleich (Einnahmen): 2,1 Millionen Franken
-Eigenkapital: 32,1 Millionen Franken
-Vermögen pro Einwohner: 3`471 Franken
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