| Di, 02.03.2010 |
Ein neues Auto für die Feuerwehr Oberägeri
Gemeindeleiter Thomas Hartmann segnete das neue Fahrzeug (Biber 4) der Feuerwehr Oberägeri vor der Mehrzweckanlage Maienmatt vor rund 150 Feuerwehrangehörige und Gästen aus dem ganzen Kanton Zug.
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Oberägeri |
Wir dürfen auf ein sehr abwechslungsreiches und unfallfreies Jahr zurückblicken. Ein Dank gilt auch der Beschaffungskommission, die es den Berggemeinden Menzingen, Unterägeri und Oberägeri ermöglicht hat, ein gleiches Zug- und Transportfahrzeug, einen Mercedes Sprinter, zu bekommen.
Zum Glück gibt’s in der Feuerwehr auch noch andere Aufgaben wie z.B. die Öffentlichkeitsarbeit. Lehrpersonen, Schulklassen und die Mitarbeiter der Raiffeisenbank Oberägeri-Sattel schauten uns über die Schultern und konnten so den Feuerwehralltag kennenlernen und miterleben. Selber eine brennende Pfanne löschen oder mit dem Strahlrohr spritzen machte riesigen Spass.
Die sehr gute und befreundete Zusammenarbeit mit unseren Partnerfeuerwehren Unterägeri, Rothenthurm und Sattel durften wir bei unzähligen Übungen erleben.
Atemschutzübung, mit dem Pedalo über den See
Nach einer kurzen Begrüssung vom Übungsleiter Oblt Rickenbacher Hubert ging es zu Fuss vom Feuerwehrdepot zur Studenhütte am See. Das Ziel der Übung war, dass der Atemschutz mit Vollausrüstung den See mit dem Pedalo überqueren muss. Punkt 19.45 und bei circa 27 Grad Celsius starteten 18 Atemschützler auf 5 Pedalos verteilt, um die Strecke von 2.5 Kilometer hinter sich zu bringen. Der Start war eigentlich noch angenehm, aber je länger sie unterwegs waren, umso anstrengender wurde es. Zur Sicherheit wurden die Feuerwehrangehörigen von einem Team vom Seerettungsdienst per Boot begleitet. Das erste Team erreichte den Bergwald in sagenhaften 20 Minuten. Auf die Pedalofahrer warteten am anderen Ende des Sees kühle Getränke, Würste vom Grill und eine Glace. Es machten alle mit Begeisterung mit und der Kommandant dankte der Übungsleitung für die tolle Übung und der Mannschaft gratulierte er zu ihrer Topleistung.
In den zwei Einsatzübungen in einer Zimmerei an der Alosenstrasse wurde das Ereignis nach unserem ständigen Auftrag "Retten, Halten, Löschen" gelöst. Bei der zweiten Einsatzübung im Kinderheim Lutisbach wurden vor allem die Orts- und Gebäudekenntnisse sowie die Evakuation der Kinder beübt. Dank dieser Übung im Kinderheim Lutisbach wurden wir und die Leitung des Heimes auf einige Gefahrenpunkte aufmerksam. Viele der Feuerwehrangehörigen waren sichtlich erstaunt über die Grösse des Kinderheimes.
Alfred Nussbaumer, Sicherheitschef der Gemeinde Oberägeri, dankte den Feuerwehrleuten im Namen des Gemeinderates für ihren grossen Einsatz zu Gunsten der Bevölkerung. Mit einem Blumenstrauss bedankte sich Alfred Nussbaumer bei Andrea Wyss, die Frau vom Kommandanten, für ihre Arbeit und die Unterstützung.
Die Gefreiten Henggeler Josef (Postsebi) und Rogenmoser Herbert (Seehüsi), und die Soldaten Müller Karl, Nussbaumer Hubert und Ott Armin leisteten miteinander 142 Jahre Feuerwehrdienst und waren gemeinsam an etlichen Ernstfalleinsätzen mit dabei. Sie wurden mit einem Präsent in den wohlverdienten Feuerwehrruhestand entlassen.
Aus unterschiedlichen Gründen, wie Wegzug oder berufliche Veränderungen, mussten wir Lt Zuberbüler Stefan, Wm Müller Patrick, Wm Rogenmoser Peter und folgende Soldatin und Soldaten aus der Feuerwehr Oberägeri verabschieden: Blesinger Petra, Blattmann Daniel, Hürlimann Remo, Rogenmoser Rolf und Röllin Thomas. Wiederum konnten aber 7 Feuerwehrmänner per Handschlag in die Feuerwehr Oberägeri aufnommen werden.
Befördert wurden vom Korporal zum Wachtmeister Blattmann Martin und Wyss Peter, von Soldaten zu Korporälen Heinrich Dario und Rogenmoser Andreas.
Nach einem delikaten Nachtessen und einem interessanten Unterhaltungsprogramm endete Franz-Josef Wyss den Rapport unter dem Leitspruch, Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr, dem Feuer zum Trutz und dem Dorf zum Schutz.
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