Cham - Dienstag, 07.02.2012


Fr, 06.11.2009

CVP Cham Hoher Symbolcharakter der Abstimmung zur Parkstadt

Am 29. November 2009 gelangt der Gemeinderat gleich mit drei Fragen zur Stadt und zur Parkstadt an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Wollen wir eine Gemeinde bleiben oder uns in Stadt umbenennen?

CVP
(Foto: zvg)

Wollen wir Cham gar als Parkstadt verwirklichen und anpreisen? Auf den ersten Blick mag man den Sinn und Zweck dieser Abstimmung hinterfragen. Unsere Gemeinderäte leisten schon heute einen hohen Einsatz und benötigen keinen Stadtratstitel für die Pflege der persönlichen Egos. Für die Einkäufe gehen wir ins Dorf Cham. Die ländliche Umgebung bei Niederwil und im Frauenthal zeugt nicht eben von einer Stadt. Und doch haben in den letzten Jahren viele städtische Elemente Einzug gehalten. Unser Arbeits-, Einkaufs-, und Freizeitverhalten ist sehr viel mehr vom städtischen Gedankengut durchsetzt als früher. Die Infrastruktur für die gut 15‘000 Personen genügt bereits heute städtischen Ansprüchen. Die Herausforderungen im Verkehr, in Bildung, Kultur, Sicherheit und Planung sind nicht eben ländlich geprägt. Rundherum wird erwartet, dass der Gemeinderat, die Parteien und die Politiker(innen) zukunftsorientiert handeln. Am 29. November 2009 wird sich zeigen, ob wir Chamerinnen und Chamer uns an eine ländlich geprägte Vergangenheit orientieren wollen, welche es so nicht mehr gibt, oder ob wir die unsere Probleme als Herausforderungen ansehen und die gemeinsame Zukunft proaktiv angehen wollen. Mit dem Titel Stadt oder Parkstadt ist es natürlich nicht getan. Aber die Einführung dieser Titel hat eine hohe Symbolkraft, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen. Mit seiner Ja-Parole setzt der CVP-Vorstand ein Zeichen für die Zukunft. Ein Ja an der Urne ist ein Signal, dass die Chamerinnen und Chamer zu einer lebenswerten und vielfältigen Stadt stehen, welche ihre Zukunft motiviert und aktiv in die Hand nimmt, welche Probleme als Herausforderung wahrnimmt, welche als Parkstadt eine hohe Lebensqualität für alle Bewohnerinnen und Bewohner anstrebt, und welche mit einem grossen Engagement ihre Zukunft gestalten will. Lieb gewonnene Traditionen und Bewährtes sollen auf keinen Fall zu kurz kommen. Aber wie heisst der Leitsatz schon wieder? „Das Gute bewahren und das Neue wagen“. Mit diesem Leitsatz wird der Weg gelingen.(zio.ch / Andreas Georg)


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