Sport - Freitag, 18.05.2012


Fr, 08.07.2011

Sondertraining noch ohne Wirkung

Nach einer Spezial-Trainingseinheit im Ägerisee reisten die Frösche zum ersten Spiel der Play-off Halbfinal Serie nach Lugano. Die Wirkung liess jedoch noch auf sich warten.

../images/media/File/Sport/Wasserball/scfrosch.gifno ImagesGuten Mutes reisten die NWL-Wasserballer des SC Frosch Aegeri in die Südschweiz zum ersten Halbfinalspiel gegen den amtierenden Meister und aktuellen Cup-Sieger Lugano NPS. Gewiss ein grosser Brocken für die Frösche: mit lediglich 3 Verlustpunkten gewannen die Luganesi die Qualifikation überlegen und sind der Titelfavorit schlecht hin.

Aegeri mit gutem Start
Nach nur 20 Sekunden setzte das Heimteam ein erstes Zeichen. Die erste Überzahl des Spiel führte zum frühen 1:0. Wenig beeindruckt von diesem Gegentreffer erarbeiteten sich die Frösche in der Folge zwei Überzahlsituationen. Die Gelegenheit zum Ausgleich. Mit einer unüblichen Trainingseinheit am Vorabend des Spiels im Ägerisee, wurden genau diese Standardsituation noch einmal intensiv geübt. Doch Training ist bekanntlich nicht Wettkampf und so kam es, dass der Meister kurz darauf in Überzahl zum 2:0 einschoss. Aller guter Dinge sind drei, dachte sich danach Spielertrainer Gergely Fülöp. Er verwertete den dritten Ausschluss gegen Lugano zum 2:1. Das erste Viertel endete nach zwei weiteren Toren auf beiden Seiten mit dem knappen Spielstand von 3:2.

Spielerische Klasse setzt sich durch
Je länger je mehr setzten sich aber die spielerischen Vorteile der Tessiner durch. Nach zwei Minuten im zweiten Abschnitt ging Lugano erstmals mit drei Toren in Front. Aegeri liess nicht locker und konnte durch Robert Vigh mittels Penalty wieder auf 6:5 aufschliessen. Die Antwort der Platzherren erfolgte aber postwendend. Noch vor der Halbzeitpause erschien auf der Anzeigetafel standesgemäss das Zwischenergebniss von 9:5. Lugano kontrollierte danach weitgehend das Spielgeschehen. Aegeri musste die Überlegenheit des Gegner anerkennen, ohne aber das Feld kampflos zu überlassen. Vor allen im Schlussabschnitt, welches Aegeri mit 3:5 gewann, gelang noch etwas Resultatkosmetik. Letztlich verlieren die Frösche mit 18:12 und liegen in der Serie mit 1:0 hinten.

Fortsetzung der Serie in Baar
Heute Abend findet das zweite Spiel diese Play-off Halbfinal Serie im Freibad Lättich in Baar statt. Das Spiel beginnt wieder bei Null und mit einer völlig anderen Ausgangslage. Im heimischen Bad können die Frösche über sich hinauswachsen. Mit der Unterstützung der treuen Zuschauer soll dies heute Abend gelingen. Gegen die spielerisch besseren Tessiner können die Innerschweizer nur über eine kompakte Teamleistung, viel Kampf und bedingungslosem Einsatz zum Erfolg kommen.

Lugano NPS : SC Frosch Aegeri 18:12 (3:2, 6:3, 6:2, 3:5)
Spielort: Lido Lugano
SR: Wengenroth, Grabher
Strafen: Lugano 12, Aegeri 17
Aegeri mit: 1 Hannes Iten, 2 Kevin Müller (1), 3 Marc Iten, 4 Ralf Flückiger (2), 5 Ruedi Hegglin, 6 Gergely Fülöp (Spielertrainer, 3) , 7 Lukas Braunreiter, 8 Charly Kramer, 9 Mark Zumbühl (2), 10 Andreas Inglin, 11 Yannick Blattmann, 12 Peter Szlaterics, 13 Robert Vigh (4)
(zio.ch / Thomas Iten)


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