Kanton Zug - Freitag, 18.05.2012


Do, 05.05.2011

Kantone & Privatradios setzen sich für die Berufsbildung ein

Unter dem Motto «Berufsbildung als Chance» will der Kanton Zug mit Unterstützung von Radio Sunshine für die Berufsbildung sensibilisieren und informieren.

../images/media/File/Kanton/Wappen/kantonswappen.jpgno ImagesSeit Mittwoch, 4. Mai 2011 führen neun Kantone (ZG, AG, BE, FR, JU, NE, SH, SO und ZH) mit 17 Privatradios den dritten interkantonalen Lehrstellentag durch. Im Fokus stehen Themen rund um die Berufsbildung.  Die Wirtschaft ist weiterhin bereit, Ausbildungsplätze anzubieten und Lehrstellen zu schaffen. Laufend werden auch neue Berufsbilder realisiert, die zum Teil noch wenig bekannt sind.

Beruf als Karrierestart
Beat Schuler, Leiter Amt für Berufsbildung, erklärt: «Eine solide Berufsbildung bedeutet für Jugendliche die Chance, qualifiziert ins Erwerbsleben einzusteigen. Unternehmen sollen deshalb die Berufsbildung als nachhaltige Möglichkeit nutzen, um den Nachwuchs an Fachkräften auch für die Zukunft zu sichern. Der Lehrstellentag will hier eine Marke setzen und aufzeigen, dass sich Ausbilden für die Unternehmen lohnt». Am Lehrstellentag werden verschiedene Aspekte der Berufsbildung aufgezeigt. Die Projektverantwortlichen aus den neun Kantonen haben Schwerpunkte definiert, die in jedem Kanton gemeinsam mit den Lokalradios im jeweiligen Tagesprogramm umgesetzt werden. Es kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik zu Wort sowie Lernende, die mitten in der Ausbildung stehen.

Zwei Schwerpunkte für den Kanton Zug am Lehrstellentag
Der Kanton Zug setzt für den Lehrstellentag zwei Schwerpunkte: Einerseits wird über die zweijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) berichtet, andererseits werden interessante Anschlussmöglichkeiten von Maturandinnen und Maturanden in Form einer verkürzten Lehre aufgezeigt («way-up-plus»). Damit werden die vielfältigen Möglichkeiten in der Berufsbildung ersichtlich. Sowohl für praktisch orientierte Jugendliche mit einem schulischen Defizit sowie auch für kognitiv starke Schülerinnen und Schüler bietet die Berufsbildung gute Perspektiven. Im Vordergrund steht eine hohe Arbeitsmarktfähigkeit mit guten Anschlussmöglichkeiten von Weiter- und Fortbildungen bis zur Stufe Fachhochschule oder Universität.

(zio.ch / Beat Schuler)


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